Technische Daten

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Aerodynmaik

Dieses Jahr lag unser Fokus auf die Verbesserung des Vorjahresdesigns.
Unser Ziel war es den Abtrieb (Downforce) der Aerodynamik zu steigern und im gleichen Zug das Gewicht zu reduzieren.
Unsere Aerodynamik besteht aus einem Front- und einem Heckflügel. Beide Flügen bestehen aus mehreren Naca-Flügel Elementen. Unter dem Fahrzeug haben wir ein Seiten- und Heckdiffusor System.
Unser gesamtes Aerodynamikpaket erzeugt, bei circa 60km/h einen Abtrieb von 1000N. Und das bei einem Gesamtgewicht von ca. 10kg. Eine enorme Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr.

Fahrwerk

Bei dem Fahrwerk des RS-22c wurde das Konzept des Vorgängers größtenteils übernommen und schwere Komponenten wie Dämpfer und Federn nah an der Fahrzeugmittelachse positioniert. Das Konzept führte ebenso zu einem besonders tiefliegenden Pushrod System an der Hinterachse. Ein weiteres besonderes Merkmal ist, dass alle Dreh- und Frästeile des Fahrwerks „Inhouse“ gefertigt wurden.

©FSG wintermantel

Rahmen

Bei dem Rahmen für den RS-22C wurde die Geometrie des Vorgängers zum größten Teil übernommen und gewichtstechnische Optimierungen vorgenommen. Aufwendige Befestigungen von Baugruppen am Rahmen wurden durch starre Streben vereinfacht. Zusätzlich konnte die Sitzposition durch eine neu entwickelte Firewall aus feuerfesten Hartz noch weiter nach hinten versetzt werden.

Antriebsstrang

Wie auch in den Jahren zuvor wurde bei dem Konzept des Antriebsstrangs auf den KTM EXC-F 500 Motor gesetzt. Allerdings hat sich die Struktur durch das neue Aerodynamik Paket wesentlich verändert. Die Kühler und die Abgasanlage, welche sich vorher immer in den Seitenkästen befanden, wurden hinter das Auto verlegt um Platz für die Seitendiffusoren zu schaffen. Durch eine Kombination von Weiterentwicklung der Airbox, des Endschalldämpfers und einem angepassten Motormapping konnte die Leistung auf 59 PS (bei 9300 Umdrehungen) gesteigert werden.

Zusätzlich wurden weitere Projekte angegangen um die Zuverlässigkeit des Autos und die Rundenzeiten zu erhöhen. Dafür wurde unter anderem die elektrische Schaltung durch eine elektropneumatische Variante ersetzt, eine neue Kupplungsbetätigung entwickelt und eine elektrisch angesteuerte Drosselklappe eingebaut.

Elektrik

Eins der größten Ziele der Saison 2021/22 war es, das Elektrische System des Vorgängers zu verbessern und zu stabilisieren. Immer wieder gab es in den letzten Saisons Ausfällen wegen Themen wie der Gangschaltung, oder dem Steuergerät.

Die Schaltung wurde nicht nur von mechanischer Seite aus, sondern auch von der Elektrik und der Verarbeitung der Signalen verbessert. Durch hinzugekommenes „Clutch-By-Wire“ Konzept wurde es besonders wichtig, dass die Verarbeitung sauber und präzise funktioniert. Somit werden alle Funktionen des Autos bzw. des Motors nun durch Sensoren und entsprechende Aktoren via Kabel gesteuert. Nur noch die Lenkung und die Bremse werden mechanisch direkt durchgeführt.

Im Vergleich zu den Vorgängern nutzt der RS-22C das Syvecs S7, welches der große Bruder des S6GP ist. Durch die freie Programmierung und die unzähligen Funktionen der ECU (= Electronic Control Unit) konnte auf dem Rollenprüfstand ein sehr gutes Mapping für den Motor erstellt werden.