RS-15c

Technische Daten:

Allgemein

Typ: Formula Student Monoposto Rennwagen
Gewicht: 180kg
Höchstgeschwindigkeit: ca. 120 km/h (übersetzungsbedingt)

Motor

Typ: KTM 500 EXC Modell 2015
Hubraum: 500 ccm
Zylinder: 1
Leistung: 50 PS
Kraftstoff: E85
Kraftstoffsystem: Eigenentwicklung, Tank aus CFK
Kühlsystem: Eigenentwicklung, Kühler aus Sonderfertigung, elekt. Wasserpumpe
Abgassystem: Eigenentwicklung, Akrapovic Titan Endschalldämpfer
Ansaugtrakt: Eigenentwicklung, Polyamid 6.6 Rapid-Prototyping Ansaugrohr, Rapid-Prototyping
Airbox: Im FDM Verfahren aus ABS gedruckt, mit CFK überlaminiert, innen beschichtet mit Gelcoat
Motorsteuerung: Syvecs S6GP

Fahrwerk

Radstand: 1625 mm
Spur (vorne/hinten): 1250 mm / 1150 mm
Reifen: 10“ Hoosier LC0
Felgen: 3 teilig, Aluminium, Sonderanfertigung von Keizer Wheels, Felgenstern selbstgefertigt
Bremsanlage: Hinten 1x 2 Kolben (gebremstes Sperrdifferential), vorne 2x 2 Kolben
Lenkung: Eigenentwicklung, Leichtbau Lenkgetriebe, Ackermann Prinzip

Antriebsstrang

Differential: Drexler Motorsport Formula SAE LSD
Getriebe: 6-Gang, sequentiell, elektro-pneumatische Schaltung, Schaltwippen am Lenkrad
Kraftübertragung: Heckantrieb (Kettentrieb) mit Lamellen-Sperrdifferential

Struktur

Chassis: Stahlgitterrohrrahmen aus E235+C
Verkleidung: Naturfasern, leichter als CFK
Sitz: ergonomisch geformte Sitzschale aus CFK
Crashelement: Aluminium Wabenstruktur

Rennen:

28.07. – 02.08.2015 Formula Student Germany in Hockenheim (Hockenheimring)
12.09. – 14.09.2015 Formula SAE Italy in Varano dé Melegari (Riccardo Paletti Circuit)

Platzierungen:

Formula Student Germany

Statisch
Business Plan: 67/71
Cost Report: 52/71
Engineering Design: 68/71

Dynamisch
Acceleration: 51/71
Skid Pad: —
Autocross: 40/71
Endurance: —

Gesamt: 69/71
Quelle: www.formulastudent.de

Formula SAE Italy

Statisch
Business Plan: 13/43
Cost Report: 11/43
Engineering Design: 23/43

Dynamisch
Acceleration: 26/43
Skid Pad: 21/43
Autocross: 27/43
Endurance: 10/43

Gesamt: 15/43
Quelle: www.ata.it

Résumé:

Nach diversen Schwierigkeiten in Beschaffung der Teile, Fertigung und Zusammenbau, konnten wir trotzdem mit unserem Wagen zu den Events in Italien und Deutschland fahren. Obwohl es einen starken Wechsel der Teammitglieder und viele zeitliche Probleme dieser mit Studium und Arbeiten am Wagen gab, konnten wir in Italien unsere Klasse halten und schauen zuversichtlich auf die Saison 2016. Dieses Jahr waren wir zuhause in Deutschland nicht so erfolgreich wie zuvor, daraus haben wir allerdings gelernt und können mit dem nächsten Wagen die Schwachstellen verbessern.

10.12.2015

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